Montag, 20. Mai 2013

Einfach mal raus... [Pfingsten in Helsinki]

Was macht man, wenn man mal dringend den Kopf frei bekommen und dem trüben Pfingstwetter in Deutschland entkommen möchte? Ganz klar: in ein Flugzeug steigen und etwa 1700 km nach Nordosten reisen. Finnland ist als Sonnenreiseziel doch sehr naheliegend... oder nicht?

Zugegeben - das verlängerte Wochenende in Helsinki war schon länger geplant, kam aber genau richtig. Dank einer sehr, sehr lieben Gastgeberin konnte ich in den letzten Tagen das tun, was ich am liebsten mache, um mal richtig abzuschalten: aufs Meer schauen und mir die Sonne auf die Nase scheinen lassen.

Auf Suomenlinna
Ok, der Samstag hatte auch etwas weniger sonnige Momente...

Auf Seurasaari
... aber so viel schlechter doch auch nicht. So bestanden meine Hauptaufgaben in den letzten Tagen aus Ausschlafen (Aufwachen - oh, hell draußen, mal auf die Uhr schauen - erst halb vier? Ich kann noch gar nicht wach sein - Weiterschlafen), gemütlich frühstücken, loslaufen, ans Meer setzen, wohlig seufzen, weiterwandern, wieder hinsetzen, weiterseufzen... herrlich!

Hurtigruten in Helsinki? Man sagt, sie habe sich verfahren... die kommt doch sonst dort nie vorbei?

Wenn man genug am Wasser gesessen hat, kann man sich auch auf das Wasser begeben und mit einer Fähre ein bisschen zwischen den Inselchen durchgondeln, sich zum Beispiel auf Suomenlinna abwerfen lassen, dort ein wenig über die Insel laufen und pflichtbewusst ein Minimum an Kultur bewundern - denn immerhin bewegt man sich auf einem UNESCO-Weltkulturerbe. Hier die Inselkirche, die gleichzeitig auch Leuchtturmfunktion hat(te) [kultureller Einwurf Ende].

DIE Bäume waren klischeemäßig noch ein bisschen kahl - bildeten aber eher die Ausnahme.

Ein U-Boot liegt da auch herum, aber wir fanden es ehrlicherweise hübscher, den Punkt "Herumliegen" selbst zu übernehmen und - natürlich - wohlig seufzend aufs Meer zu schauen. Kann man bei über 20°C ja auch mal machen.

Blick nach rechts - finde das Schiff.

Blick nach links - finde das Vögelchen.
Noch ein bisschen über die Insel streifen und den Blick schweifen lassen...


...dann mit der Fähre zurück, dabei staunend an einem der dicken Pötte hochschauen...


 ... und auf dem Marktplatz Kauppatori genüsslich ein Eis verspeisen (Zitrone-Lakritz - klingt seltsam, ist aber total lecker. Finde ich zumindest.).

Wahllos in die Gegend gehaltenes Eis, das schnellstens verspeist werden wollte.
Natürlich darf auch das Touri-Foto schlechthin nicht fehlen: der Dom.


Und - da kann ich jetzt aber auch wirklich gar nichts für, das war nicht beabsichtigt - wie sollte es anders sein: einer Näherin springt natürlich auch ein entsprechendes Mitbringsel in die Tasche. Gegen Elche, Vodka und sonstige finnische Klischees kann ich mich wehren, als wir aber unvermittelt vor einem Laden standen, der da Marimekko hieß, war es um mich geschehen - und mein Andenken an diese Reise geht als "teuersterStoffdenichjemalsgekaufthabe" in meinen Stoffschrank ein.

Marimekko-Stoffe - links Lumimarja, rechts Ahonlaita. Rechts oben: Tüte.
Nicht bildhaft festgehalten: kulinarische Spezialitäten wie karelische Pirogge mit Milchreisfüllung und Eibutter (hätte ich mich reinlegen können), klischeehafte typische Bewaldung im Nuuksio-Nationalpark (Birken und Nadelbäume - Erkenntnis: "Finnland ist, wie man es sich vorstellt - nur wärmer"), Gleithörnchen, Elche und Bären (leider bzw. zum Glück, je nach Tier, nicht angetroffen) sowie wohliges Dauergrinsen beim Anblick von Meer und noch mehr Meer.

Nochmal - weil es so schön ist!

Mission geglückt - Kopf frei! Wie lange war ich weg? Gefühlt mindestens eine Woche - das denkt sich auch Izzy, die sich über meine Arme ausgestreckt hat und immer noch eine Stelle findet, an der ich sie ihrer Meinung nach noch nicht ausgiebig gekrault habe. Das erleichtert das Tippen nicht gerade - insofern schaue ich mir jetzt für den Rest des Tages einfach nur noch mit Izzy meinen Lieblings-Blick aufs Meer an und ignoriere den Schmodder da draußen. War das hier die ganze Zeit so? Und kann ich bitte wieder zurück in den Norden?

Seid lieb gegrüßt



Montag, 6. Mai 2013

Knit two, purl two, knit two...

...leise murmelnd findet man mich momentan auf dem Sofa. Nicht, dass ich mir von der Nadelwelt nicht feines Material und nützliches Zubehör zum Nähen mitgebracht habe - aber aus mir völlig unerklärlichen Gründen komme ich momentan nicht vom Sofa runter von den Stricknadeln los. Doof nur - man hat weder Hand noch Hirn frei für etwas anderes. Ok, die vierte Staffel der Big Bang Theory hatte ich in Rekordgeschwindigkeit geschaut, aber am Ende der Staffel war noch Material über...


Ebenfalls doof beim Stricken: es geht langsamer als Nähen. Zumindest bei mir. Und besonders, wenn es nicht nur ein Paar Socken werden soll. Fürchterlich spannend ist es ja nicht, was man da zwischenzeitlich vorzuzeigen hat (oder auch nicht). Aber irgendwann, eines Tages, ist auch mal etwas fertig. Und - eigentlicher Sinn und Zweck: in der Materialkiste wieder ein wenig Platz für Neues! Beispiele gut abgelagerter Materialien gefällig?

Zunächst: die Nutkin-Socken. Hatte ich euch angedroht, sie unters Volk zu werfen, las meine Schwester den Post, nicht jedoch die Kommentare darunter. Und reagierte mit "hast du auf deiner Seite eigentlich mich gemeint? Falls ja - ich liebe deine Socken und die Farbe ist mir völlig schnuppe! Meinetwegen dürfen sie auch in lila changieren und grüne Blümchen auf dem großen Zeh wachsen lassen osä. Hauptsache gestrickte Socken! (bin ich jetzt zu anspruchslos?)" Wie hätte ich da widerstehen können... ich trennte die Spitze des schon fertigen Exemplars auf und strickte sie etwas kürzer (gefühlt waren sie jedoch genauso groß wie vorher auch). Nun dürften sie Schwesterchens Füße wärmen - und sahen am Ende so aus (ohne grüne Blümchen):

Sehr lustig - und ich weiß jetzt auch, warum das Garn CRAZY Zauberball heißt. Allerdings werde ich wohl bei meiner bevorzugten "echten" Sockenwolle bleiben, das Zeug ist mir zu dünn. Und bitte erinnert mich daran, dass ich das mit dem doppelten Bündchen demnächst lasse. Das Ergebnis ist ja ganz hübsch, aber ein totales Gefummel.

Was gab es noch? Ach ja, das Wühlen in der Materialkiste förderte ein längst vergessenes Strickobjekt zutage, dessen Ursprungsmuster ich auf meinem Blog zu identifizieren versuchte - semi-erfolgreich. Zwar konnte ich nicht mehr herausfinden, was das angefangene Strickwerk mal werden sollte, aber ich fand heraus, dass ich im November 2011 glücksselig verkündete "90 m sind ja schnell verstrickt"... - Waren sie dann auch - vorletzte Woche. An einem Abend wurde aus dem aufgeribbelten Keine-Ahnung-was ein Möbius nach dieser Anleitung. Besonders lustig fand ich die Art des Anschlagens - eigentlich war es das, was mich daran reizte und neugierig machte, ob das wohl so klappt, gar nicht so sehr das Endprodukt selbst. Das dann da so aussieht:


...ok, braucht bei dem Wetter auch kein Mensch, aber dafür bin ich dieses Jahr mal früh auf den Herbst vorbereitet. :)

Was mich momentan allerdings von jeglicher Streunerei in der virtuellen Welt abgehalten hat, ist das hier:


Na, erkennt man es? ;) Das da ist meine neue Strickjacke. Also in spe. Und in petrol. Und aus dem Garn, dass ich auch schon einen Moment lang beherberge... ähem. Auch hier - ein Anfang war im Baltrum-Urlaub gestrickt, nach Monaten der Vernachlässigung allerdings das Zielobjekt nicht mehr zu identifizieren. Macht nichts, es ist Mai, wir machen das mal neu...

Deshalb entschuldigt mich, ich bin beim Kragen - und vielleicht bekomme ich das Jäckchen diese Woche noch fertig? In diesem Sinne - knit two, purl two, knit two...
 

Montag, 29. April 2013

Neues eBook: Zita aus dem Hause Machwerk

Da ist es, das eBook für eure neue Lieblingstasche: Zita!

Ein weiteres Prachtexemplar aus dem Hause Machwerk. Zita ist richtig schön groß, da geht auch ein Ordner rein. Oder der Wochenendeinkauf. Oder alles, was ihr auf einer langen Zugfahrt benötigt. Oder auf einer Familienfeier (inklusive Geschenke für die Verwandtschaft). Durch die Magnetverschlüsse an den Seiten ist auch noch mehr Luft für noch mehr Kram.

Und weil sie so schön groß ist, habt ihr auch reichlich Gestaltungsmöglichkeiten - bei der Faltenvariante könnt ihr eure Lieblingsstoffe in Szene setzen und immer mit euch herumtragen - oder aber ihr tobt euch mit Applikationen aus, experimentiert mit Stoffen oder oder oder...

Da ich probenähen durfte (den Quietscher hättet ihr hören sollen - dickes Dankeschön, griselda!), habe ich schon eine - das hier ist meine Zita. Ganz schlicht aus quietschlimettengrünem und zartbitterschokoladenbraunem Kunstleder.


Zita werdet ihr nicht mehr hergeben wollen, aber stets gegen Kulleraugenattacken und Entführungsversuche verteidigen. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung... Insofern: nehmt die Tasche lieber doch nicht mit zu einer Familienfeier, wenn ihr nicht wollt, dass auf einer Erstkommunion zwei eurer Schwestern heftig streiten, wer von ihnen als erstes eine Zita genäht bekommt. Das finale Argument der älteren Schwester, die mein Exemplar mit beiden Armen umklammerte: "ich sterbe statistisch gesehen früher als du - ich brauche zuerst eine Tasche". - Ohne Worte.

Für mehr Beispiele schaut doch mal im Hause Machwerk vorbei, dort gibt es Fotos der Probe-Zitas, Links zu den nähenden Damen und damit zu noch mehr Zitas - und einen ersten Eindruck von der Vorstellung auf der Nadelwelt in Karlsruhe gestern (herrlich, danke euch!). -Mehr dazu gibt es von mir dann bald - jetzt ruft erst einmal der Montag.

Bis dahin könnt ihr euch den Schnitt für Zita schon einmal bestellen und losnähen - wie üblich ist das wie immer sorgfältig erarbeitete und reichlich bebilderte eBook bei daWanda erhältlich oder auch direkt bei griselda.

Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche





Nachtrag aufgrund des regen Interesses am Material:

Kunstleder von hier (das grüne - Skai Aliena limette) und hier - aber im eBook sind auch ganz tolle Bezugsquellen genannt. Traut euch ruhig ran!

Samstag, 27. April 2013

NADELWELT Karlsruhe

... entschuldigt die jetzt nicht gerade feine Wortwahl: boah ey! Wahnsinn! - Hat jemand mein periodisch auftretendes Quietschen gehört?


Irre! Stoffe zum Hineinspringen, Zubehör bis zum Abwinken, Vliese zum Endlich-mal-anfassen (unter anderem aus recycelten PET-Flaschen - abgefahren!), mehr Stoffe, ganz viele Stoffe, eine Quilt-Ausstellung verschiedenster Stile, bei denen man mit den Ohren schlackert, unfassbar viele Frauen (und hinterhertrabende Männer), die fröhlich fachsimpelnd durch die Halle schlendern, nette Gespräche an den Ständen, Satzfetzen wie "ich habe gerade eine Nähmaschine gekauft" (die gabs natürlich auch) - ich bin völlig geflasht, was für eine Szene! 

Bei Grete habe ich schon kurz vorbeigeschaut, ich bin so neugierig auf morgen... und schreibe jetzt meinen Einkaufszettel. Dank dem Wissen, dass ich nicht gleich alles mitnehmen muss, gab es für mich heute nur zwei Tütchen Stoffschnipsel und einen lustigen Dreiecks-Würfel-Bausatz - total lustig, zeige ich euch dann. - Hatte ich erwähnt, dass ich mich auf morgen freue? :)

Seid lieb gegrüßt
 


Donnerstag, 25. April 2013

Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten...

...weitergehen! 

Und wenn ich jetzt erst einmal wieder alleine unterwegs bin, dann wenigstens in neuen Schuhen! :)


ROTEN Schuhen! Endlich! Als überzeugte Vertreterin der Aussage "Frauen über 30 brauchen rote Schuhe" bin ich auch nur fast 5 Jahre zu spät dran - dafür habe ich mir aber gleich meine Traumschuhe gegönnt. In Rioja-Rot. :)


Damit flitze ich am Wochenende nach Karlsruhe zur Nadelwelt - und ich freue mich riesig! Meine eigentlichen Wochenendpläne fielen ja nun aufgrund oben angerissener Ereignisse flach - doch jetzt zappel ich sehr aufgeregt herum, denn ich werde am Sonntag dort auf Grete, griselda und mo.ni.kate treffen. Und alle haben wir Taschen dabei... den Schnitt dafür stellt griselda am Sonntag von 10-14 Uhr an Gretes Stand vor. Wenn sich das nicht nach einer guten Freizeitgestaltung anhört, weiß ich es auch nicht. Mädels, ich freue mich! - Kommt noch jemand von euch dort vorbei? :)

Ihr seht - keine Zeit für traurige Gedanken, stattdessen gibt es jetzt einen Kaffee auf dem Balkon in der Sonne. Und Vorfreude aufs Wochenende. Und mich wieder in der virtuellen Welt zurück. In Lieblingsschuhen.

Liebe Grüße




Dienstag, 16. April 2013

Glücksquilt fürs Patenkind

Wusstet ihr schon, dass man sich beim Kegeln so doof einen Rückenmuskel zerren kann, dass das Einlegen des Rückwärtsgangs beim Auto zu einer echten Herausforderung wird? - Das Gute daran: hey, immerhin scheint da noch Muskulatur zu sein! - Memo an mich: mehr Sport!

Das nur nebenbei - mehr Anekdoten von der Erstkommunion gibt es demnächst. Heute habe ich beruflich bedingt schon genug getippt - deshalb für euch lieber Fotos!

Ok, ich gebe zu - die "fertig"-Fotos entstanden kurz vor der Abfahrt und entsprechen dem Mindestmaß an Anspruch an die Dokumentation ohne jegliche künstlerisch wertvolle Dekoration - aber immerhin, es gibt Fotos. Darf ich vorstellen: ein Glücksquilt!
 


Die Theorie: "Ich nähe einen Lasagne-Quilt aus all meinen bunten Stoffen, die ich im Schrank habe - prima Idee, denn da erledigt sich das Nähen und Quilten in einem Schritt und ich bin ganz entspannt und rechtzeitig fertig damit."

Die Variablen: "Manche meiner Stoffe sind nur einen Meter breit - entweder stückel' ich an oder aber... wäre es nicht hübsch, einen einfarbigen Rahmen zu haben?"

Die Praxis: "Um den Lasagne-Quilt anfangen zu können, benötige ich das Vlies sofort, nicht erst, wenn die Vorderseite fertig ist. Das hab ich doch vor einer Woche schon bestellt... und der Stoff für den Rahmen ist ausverkauft... und überhaupt... aaaaah!"

Die Erkenntnisse bei der Umsetzung: "Nähen und Quilten in einem Schritt machen die Sache nicht unbedingt leichter - der ganze Quark muss dann auf einmal unter die Maschine und gerade und gleichmäßig und überhaupt zusammengenäht werden..."

Weitere Erkenntnis: "Der Aufwand, das Teil nach jedem angenähten Stoffstreifen von der Maschine zum Bügelbrett zu wuchten, um dort die gerade genähte Naht auszubügeln, um dann das Teil wieder auf Nähmaschinengröße zusammenzufalten/-rollen, wird deutlich unterschätzt. Also von mir. Vorher. Hmpf."

Dimensionsdokumentation - Situation nachgestellt und nicht der Realität entsprechend (da saß ich vor der Maschine und hatte die Hälfte der Decke über meiner rechten Schulter, während ich mit dem linken Unterarm das Gewusel weiterschob - falls ihr euch das vorstellen möchtet, dreht gedanklich das Teil doch bitte um 90° - im oder gegen den Uhrzeigersinn)
Interessant sind auch die Fragen, die sich stellen, wenn man zeitgleich beim Zusammennähen der Einzelstreifen schon das Gesamtwerk quiltet, die Streifen aber nicht ganzflächig die Vorderseite ausfüllen. Da lohnt sich ein zweiter Gedanke auf die zu erwartenden Quiltlinien beim Nähen... ich habe es für mich so gelöst, dass ich über die Stoffstreifen hinaus die Nähte durchgezogen habe (das vermeidet elegant auch das Vernähen unzähliger Fäden) und den Rahmen dann einfach darübergenäht habe. Das sieht dann halbfertig so aus:


...und fertig wie "siehe ganz oben". Der Rückseitenstoff? Vielleicht habt ihr es beim zweiten Bild schon erahnt - es gab Äpfelchen (und kein Foto). Dafür natürlich ein per Hand auf der Rückseite angenähtes Binding aus verschiedenen Rest-Stoffstreifen (= 2 Abende Sofasitzen und beim Nähen ausgiebiges Probekuscheln).


Da ich gelernt habe, dass Quilts auch "signiert" werden, stickte ich mit meiner Nähmaschine noch schnell eine Widmung...


...Einpacken, lossausen, überreichen, freuen (lassen)!


Noch ein paar "technische" Details:
Das Teilchen ist nach dem Waschen etwa 1,35 x 1,90 cm groß und besteht hauptsächlich aus Stoffen aus meinem Schrank. Beim Vlies habe ich mich für das Volumenvlies 281 von Freudenberg entschieden -  zwecks häufiger(er) Waschbarkeit und Auffluffqualität, schön leicht ist es auch. Das Nähen war ein klares "ging so" - ein bisschen "wabbelig" ist es in sich schon, da verzog sich bei dieser Art des Quiltens gern auch schon einmal ein bisschen die Oberfläche. Wohl auch, weil ich aus Platzgründen unter dem Nähmaschinenarm von der Mitte aus gesehen immer nur in eine Richtung nähen/quilten konnte und nur parallele Linien habe. Insgesamt aber "Daumen hoch", denn ansonsten hatte ich damit keine Probleme. Bestens bewährt hat sich der Sprühkleber 505 - über die gesamte Prozedur hielt die Rückseite am Vlies und machte keine Mucken, warf keine Falten und der Kleber war nähtechnisch quasi nicht existent. Dabei bleibe ich. :)


Die Frage aller Fragen - dezimiert das die Stoffvorräte? Naja... zumindest ist jeder meiner geeigneten Baumwollstoffe jetzt ein Stückchen kleiner geworden - das erhöht aber auch das Aufkommen in der Restekiste... und wieso bloß habe ich gleich auf Vorrat noch mehr Streifen geschnitten? Ich liebäugele doch nicht etwa mit einem ähnlichen Kuschelquilt für mich...? ;)

Liebe Grüße und fröhlichen Creadienstag!

Samstag, 13. April 2013

Bin bald wieder bei euch

Ihr seid ja noch da - bin ich erleichtert! - Entschuldigt bitte. Manchmal hat einen das reale Leben so im Griff, dass das virtuelle in den Hintergrund rücken muss. Und wenn frau dann noch in der verbleibenden Freizeit Dinge tüdelt, die der Öffentlichkeit noch nicht präsentiert werden dürfen, macht es die Sache nicht einfacher. Maximal könnte ich euch meinen Lieblings-Pausenfüller anbieten:


Madame ist zweifelsohne sehr dekorativ, allerdings bei den steigenden Temperaturen auch gerne und ausgedehnt aushäusig. So auch jetzt. Mein Trost: morgen darf eine meiner Heimlichkeiten die Besitzerin wechseln, dann kann ich euch auch zeigen, was aus den Stoffstreifen wurde - und falls es der neuen "Trägerin" nicht gefällt, nehme ich es auch gerne. ;) - Aber das wird nicht passieren... hoffe ich (dennoch).

Trotz oder gerade wegen des Wirbels im realen Leben hoffe ich auf ein paar ruhige(re) Momente, denn ich war nicht nur nicht "hier", sondern auch nicht bei euch. Im Laufe der nächsten Woche wird es aber hoffentlich wieder etwas mit den gemütlichen virtuellen Spaziergängen vom Sofa aus - ich bin so neugierig, was ihr wieder angestellt habt.

Seid ganz lieb gegrüßt, habt einen schönen Sonntag und bis bald!